Anleitung: Armbänder aus Holzstäbchen

Anleitung: Armbänder aus Holzstäbchen

Holzstäbchen sind nicht nur praktisch, wenn es darum geht, Kaffee zum Mitnehmen umzurühren oder ein Eis zu halten. Auch als Bastelmaterial lassen sich Holzstäbchen sehr vielseitig einsetzen.

Ein Beispiel dafür stellt die folgende Anleitung vor:

Dabei werden schlichte Holzstäbchen in chice Armbänder umgewandelt. Die Vorgehensweise dabei erfordert zwar ein wenig Geduld, ist aber erstaunlich einfach. Deshalb eignet sich dieses Bastelprojekt auch hervorragend für Bastelnachmittage mit Kindern.

Die Holzstäbchen wiederum können beim Eisessen und Kaffeetrinken gesammelt werden. Großartig gereinigt werden müssen die Holzstäbchen nicht. Da sie vor dem Biegen ohnehin gewässert werden, erfolgt die Reinigung nämlich ganz automatisch.

Flecken wiederum verschwinden spätestens nach dem Bemalen und Dekorieren. Wer größere Mengen braucht, kann die Holzstäbchen aber auch für kleines Geld im Bastel- oder Haushaltswarenbedarf kaufen. Dort sind die Holzstäbchen nicht nur in verschiedenen großen Packungen, sondern auch in unterschiedlichen Breiten und Längen erhältlich.

 

Armbänder aus Holzstäbchen – die Materialien

  • Holzstäbchen
  • Gläser, Tassen, Becher oder ähnliche Gefäße, passend zum gewünschten Umfang der Armbänder
  • Schleifpapier
  • Acrylfarben, Stoffreste, Stifte, Nagellack, Servietten und Serviettenkleber, Glitzersteine und andere Materialien zum Dekorieren nach Wunsch

 

Armbänder aus Holzstäbchen – die Anleitung

Damit sich die Holzstäbchen in Armbänder verwandeln, müssen sie zuerst gewässert und in Form gebogen werden. Anschließend können sie wie gewünscht ausgestaltet und verziert werden.

Die einzelnen Arbeitsschritte gestalten sich dabei so:

 

  1. Schritt: die Holzstäbchen wässern und biegen

In trockenem Zustand lassen sich die Holzstäbchen nicht formen. Deshalb müssen sie zuerst gewässert werden. Dazu können sie einfach über Nacht in Wasser eingelegt werden.

Wer nicht so lange warten möchte, kann die Holzstäbchen in einen Topf mit Wasser geben, das Wasser zum Kochen bringen und die Holzstäbchen etwa eine halbe Stunde lang in dem Wasser kochen. Danach sollten die Holzstäbchen eine weitere halbe Stunde lang in dem heißen Wasser liegen bleiben. Wenn sich das Holz komplett mit Wasser vollgesogen hat, wird es weich und biegbar.

Die nassen Holzstäbchen werden nun in Form gebracht. Dazu werden sie vorsichtig gebogen, bis sie schön rund sind. Anschließend werden die gebogenen Holzstäbchen in Gläser, Tassen, Becher oder ähnliche Gefäße gesteckt. Wichtig dabei ist, dass die verwendeten Gefäße einen Umfang haben, der zum eigenen Handgelenk passt.

Die Gefäße fixieren nämlich die runde Form der Armbänder. Die Holzarmbänder nehmen also den Umfang der Gefäße an. In den Gefäßen müssen die Holzstäbchen nun wieder komplett trocknen. Dazu werden die befüllten Gefäße über Nacht beiseite gestellt. Wenn die Holzstäbchen am nächsten Tag aus den Gefäßen herausgenommen werden, bleibt die neue, runde Form erhalten.

[Grafik Holzarmbänder]

Holzarmbänder

 

  1. Schritt: die Holzstäbchen schleifen und grundieren

Das Wässern und Biegen der Holzstäbchen kann dazu führen, dass die Oberfläche etwas rauer geworden ist oder kleinere Holzsplitter abstehen. Deshalb ist es ratsam, die gebogenen und trockenen Holzstäbchen mit Schleifpapier zu behandeln. Dadurch verschwinden abstehende Holzfasern und scharfe Kanten.

Anschließend werden die Rohlinge grundiert. Die Grundierung hängt davon ab, wie die Armbänder ausgestaltet werden sollen. Sollen sie bunt bemalt werden, empfiehlt sich eine Grundierung mit weißer Acrylfarbe. Dadurch erhalten die Armbänder einen einheitlichen Hintergrund, auf dem die weiteren Farben gut zur Geltung kommen. Sollen die Armbänder nur stellenweise bemalt oder verziert werden und soll die Holzoptik erhalten bleiben, bietet sich ein transparenter Lack für die Grundierung an.

Da die Holzstäbchen durch die Grundierung Feuchtigkeit aufnehmen, kann es passieren, dass sich die runde Form wieder etwas öffnet. Um zu verhindern, dass die Rohlinge zu weit werden, können sie zum Trocknen erneut in die Gläser oder Gefäße gesteckt werden. Ausgelegt mit Folie, bleiben die Gefäße dabei von Farbflecken verschont und die Hölzer kleben nicht am Gefäß fest.

 

  1. Schritt: die Armbänder dekorieren

Ist die Grundierung trocken, können die Armbänder nach Lust und Laune ausgestaltet werden. So ist es beispielsweise möglich, sie mit Acrylfarben zu bemalen. Auch mit wasserfesten Stiften und Permanentmarkern lassen sich tolle Muster gestalten.

Eine andere Möglichkeit ist, die Armbänder mit Satinbändern zu umwickeln, mit selbstklebenden Zierbändern zu bekleben, mit Spitze zu überziehen oder in Stoffreste einzupacken. Sehr schöne Effekte lassen sich zudem mit Nagellacken kreieren. Dazu werden Nagellacke in verschiedenen Farbtönen auf die Armbänder aufgetragen und ähnlich wie beim Marmorieren ineinandergezogen.

Die Serviettentechnik kann auf den Holzarmbändern ebenfalls angewendet werden. Wer es lieber schlicht mag, kann die Armbänder auch in ihrer natürlichen Holzoptik belassen und nur kleine Glitzersteinchen, einfache Perlen oder ein großes Ornament aufkleben.

Mehrere Holzarmbänder wiederum können mit kleinen Löchern an den Kanten ausgestattet und mit Schnüren, Bändern, Ketten oder Drähten miteinander verbunden werden. Dadurch entstehen breite Armbänder. Der Phantasie und Kreativität sind also kaum Grenzen gesetzt!

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