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Arbeitsanleitung zum Verlegen eines Holzfussbodens | Arbeitsanleitung zum Verlegen eines Holzfussbodens |
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3. Die Abschlussarbeiten und die Oberflächenbehandlung
Im Handel werden passend zum Holzfußboden Abschlussleisten angeboten. Mithilfe der Abschlussleisten werden die Dehnungsfugen sowie die Verschraubungen verdeckt. Die Abschlussleisten werden dabei mithilfe einer Gehrungssäge oder Innen- und Außenecken winkelgenau zugeschnitten.
Um Übergänge zwischen dem Holzfußboden und einem anderen Boden zu kaschieren, werden Übergangsleisten montiert. Um die Oberfläche des Holzbodens zu versiegeln, müssen unbehandelte Hölzer mit einem entsprechenden Mittel behandelt werden. Hierzu eignen sich beispielsweise Wachse, Öle, Beizen oder Lasuren, die entsprechend der Herstellerangaben aufgetragen werden.
Wichtig ist jedoch, darauf zu achten, dass die verwendeten Mittel nicht zu einem Verkleben der Dielen führen. Kann das Holz nicht arbeiten, kann es passieren, dass einige Dielen als Block reißen und entsprechend große, unschöne Fugen entstehen.
Die Pflege von Holzfußböden
Generell sind Holzfußböden robust und sehr pflegeleicht. Es reicht aus, einen Holzfußboden regelmäßig mit einem Besen zu kehren oder abzusaugen. Bei größeren Verschmutzungen wird der Holzfußboden mit einem feuchten Tuch gewischt.
Der Handel bietet spezielle Pflegeprodukte für Holzböden, in aller Regel genügt jedoch auch klares Wasser.
Wichtig ist aber, dass der Holzfußboden nicht nass gewischt und stehende Nässe vermieden wird. Nach stärkerer Beanspruchung kann eine erneute Wachsschicht aufgetragen werden, die die Oberfläche erneut versiegelt und die Oberfläche wiederbelebt. Während der Heizperiode sollte auf eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit geachtet werden.
Durch eine Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 60 Grad sowie eine Raumtemperatur von nicht weniger als 20°C können unschöne Fugen auch langfristig sicher verhindert werden. Die erhöhte Luftfeuchtigkeit kommt dabei jedoch nicht nur dem Holzfußboden, sondern gleichzeitig auch der eigenen Haut und den Atemwegen zugute.
Holzfußböden renovieren
Es ist nicht unbedingt notwendig, einen Holzfußboden zu entfernen. Weist er lediglich Abnutzungserscheinungen auf, reicht es oft aus, den Fußboden abzuschleifen und die Oberfläche neu zu versiegeln. Bei kleineren Löchern in den Brettern kann das Sägemehl, das beim Abschleifen entsteht, mit etwas Leim vermischt und als Füller verwendet werden.
Ist der Boden stark beansprucht, ist es möglich, nur einzelne Dielen zu erneuern. Dies setzt jedoch etwas handwerkliches Geschick voraus. Soll ein neuer Holzboden auf einen stark beschädigten alten Holzboden verlegt werden, sollten die neuen Bretter immer in Querrichtung zu den bestehenden Bretter fixiert werden. Die komplette Anleitung als PDF-Download: Arbeitsanleitung zum Verlegen eines Holzfußbodens
Weiterführende Anleitungen und Tipps zur Holzbearbeitung:
Infos und Tipps zum Parkettboden im Badezimmer
Thema: Arbeitsanleitung zum Verlegen eines Holzfußbodens
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