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Uebersicht von natuerlichen Holzschutzmitteln E-mail

Übersicht von natürlichen Holzschutzmitteln 

 

Um die Lebensdauer von Holz zu verlängern, seine Oberfläche zu veredeln und zu pflegen und es vor Abnutzung, Flecken und Staub zu schützen, müssen nicht zwangsläufig chemische Holzschutzmittel verwendet werden. Insbesondere im Innenbereich bieten sich natürliche Holzschutzmittel an, die zudem den entscheidenden Vorteil haben, dass sie Gesundheit und Umwelt weitaus weniger belasten.

 

 

 

 


 
Biologischer Holzschutz E-mail

Ein biologischer Holzschutz 

Also unter biologischer Holzschutz, versteht man ja alle natürlichen „Stoffe“ die verwendet werden können, um das Holz vor seinen Fraßfeinden zu schützen. In erster Linie fängt das bei der Auswahl der Holzsorte an. Also auch Holzwürmer sind beim Futtern mäkelig und beißen nicht in jede Faser, über die sie laufen. Weiter geht es dann mit den natürlichen Feinden in der Nähe.

Allerdings ist dieses Verfahren nicht besonders zuverlässig und gelingt bisher nur unter Laborbedingungen wirklich zuverlässig. Trotzdem können diese natürlichen Feinde beim biologischen „Holzschutz“ eine Hilfe sein. Findet man zum Beispiel in der Nähe eines Holzstapels einen „Trotzkopf“ (damit ist keine Göre gemeint sondern der Käfer Dendrobium pertinax), kann man davon ausgehen dass sich in dem Holz wohl ein paar „Eier“ von Ameisenwespchen (Hymenoptera, Bethylidae) befinden.

Bienenwachs und Leinöl als Holzschutz 

Das weitere Problem ist aber auch, dass die eigentlichen „Schädlinge“ das Holz von innen zerfressen und die Käfer von außen, damit sie eben an ihre Beute kommen. Aber um sein Holz auf biologische weise zu schützen, muss man nicht erstmal das ganze Käferlexikon auswendig lernen. Es gibt wirklich auch einfachere Methoden als Holzschutz.

Leinöl, Bienenwachs und ätherische Öle sind da wohl die bekanntesten Vertreter dieser Zunft. Ob nun aufgesprüht oder damit imprägniert, sie halten die Fressfeinde fern. Der offensichtliche Nachteil ist aber vor allem außen zu sehen. Diese Schutzmaßnahmen müssen regelmäßig wiederholt werden, damit sie wirksam bleiben. Natürlich gibt es auch viele andere natürliche Stoffe, die im Anstrich als Schutz funktionieren können.

Allerdings gilt hier, dass es eigentlich unmöglich ist genau festzulegen, wo der „natürliche“ Stoff aufhört und die „Chemie“ anfängt. Dazu sollte man auch nicht in den Irrtum verfallen, dass alle natürlichen Stoffe auch besser für die eigene Gesundheit und die Umwelt sind. Bestes Beispiel sind da wohl die alten Chinesen.

Wer bitte schön, würde heute noch auf die Idee kommen seinen Gartenzaun mit Quecksilber zu streichen, damit das Holz länger hält?!?! Quecksilber ist ein natürlicher Stoff, aber in so hoher Konzentration ist er ungesund und umweltschädlich.

Mehr über die Biologie, Verfahren und ein biologischer Prozess. Sowie Forschung in der Natur, die naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften.

 

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