Praktischste Lösungen für Zäune

Die schönsten und praktischsten Lösungen für Zäune

Zäune übernehmen mehrere Funktionen. So stellen sie die Grenze für ein Grundstück dar, machen also deutlich, wo ein Grundstück beginnt und wo es aufhört. Daneben haben Zäune aber auch eine Sicherheitsfunktion, denn sie verhindern auf der einen Seite, dass Kinder oder die Haustiere unbemerkt auf die Straße laufen, und auf der anderen Seite, dass sich unerwünschte Besucher unbemerkt Zutritt verschaffen.

Außerdem sind Zäune ein probates Mittel, um sich vor allzu neugierigen Blicken der Nachbarn zu schützen. Allerdings haben Zäune nicht nur einen praktischen, sondern auch einen dekorativen Nutzen.

Das bedeutet, ein Zaun sollte im Idealfall nicht nur zweckmäßig sein, sondern dabei auch gut aussehen und dem Grundstück damit Charme und Charakter verleihen. Nun stellt sich aber die Frage, welche Zäune all diese Anforderungen erfüllen können. 

Hier daher die schönsten und praktischsten Lösungen für Zäune auf einen Blick:

·         Lange Zeit war der Jägerzaun der am häufigsten verwendete Zaun in Deutschland. Seinen Namen verdankt der Jägerzaun seiner Geschichte. Adelige hielten seinerzeit in ihren Forsten übermäßig viel Wild, um auf diese Weise eine möglichst erfolgreiche Jagd sicherzustellen. 

Gleichzeitig wurde den Bauern gestattet, ihre Waldgebiete zu umzäunen, um so ihre Bestände vor Wildverbiss zu schützen. In aller Regel wurden hierfür dann Jägerzäune verwendet, die auch als Scherenzäune bekannt sind. Diese Bezeichnung wiederum ergibt sich aus dem Aussehen der Zäune, denn Jägerzäune bestehen aus Latten, die über Kreuz und somit scherenförmig vernagelt sind. 

Der Jägerzaun gehört zu den eher kostengünstigen Zäunen, wird heute aber zunehmend von modernen Zaunvarianten verdrängt.

·         Der Staketenzaun ist ebenfalls ein Klassiker unter den Zäunen und bis heute vor allem in Süddeutschland nach wie vor aktuell. Staketenzäune bestehen aus halbrunden Staketen, die unbesäumt sind und durch ihre nicht immer gerade Form besonders gut zu rustikalen Bauerngärten passen. 

Als Holz ist vor allem die Edelkastanie sehr gut geeignet, da ihr Holz hart und recht wetterbeständig ist. Eine Variante des Staketenzauns ist übrigens der Lattenzaun. Nachteilig an Staketenzäunen ist jedoch, dass diese recht pflegeintensiv sind, denn es nimmt doch ordentlich Zeit in Anspruch, wenn die vielen Latten, die sich aneinanderreihen, mit einem Schutzanstrich versehen werden müssen.

·         Eine modernere und dabei sehr beliebte Variante sind Zäune aus Holzgeflecht, die sowohl als Terrassensichtschutz als auch als Grenzzaun eingesetzt werden können. Vorteilhaft sind der oft niedrige Preis, der blickdichte Sichtschutz bei geringem Gewicht sowie die Tatsache, dass ein solcher Zaun durch die großen, vorgefertigten Elemente verhältnismäßig schnell aufgebaut ist.

Allerdings sollte auch bei Zäunen aus Holzgeflecht auf gute Qualität geachtet werden, am besten geeignet sind wetterfeste Hölzer wie Douglasie oder Lärche.

·         Vor allem in Norden Deutschlands ist der Friesenzaun weit verbreitet. Beim Friesenzaun handelt es sich um einen Zaun mit oben spitz zulaufenden Latten in unterschiedlichen Längen. 

Dadurch bildet der Zaun dann einen Boden, der entweder eine Rundung nach oben oder nach unten hat. Charakteristisch für den Friesenzaun sind zudem die weiße Farbe sowie das üblicherweise markante Tor mit zwei Flügeln. Allerdings sind qualitativ hochwertige Friesenzäune verhältnismäßig kostenintensiv.

·         Seit einiger Zeit sind Zäune aus Metall auf dem Vormarsch und die schmiedeeisernen Zäune gibt es in schlichten Varianten oder mit dekorativen Schnörkeln. Vorteilhaft an Metallzäunen ist, dass sie robust und stabil sind, gleichzeitig aber wahre Schmuckstücke für das Grundstück sein können. 

Wichtig ist jedoch immer, auf einen guten Korrosionsschutz zu achten, entweder in Form von verzinkten, entsprechend lackierten oder mit einer Kunststoffhülle überzogenen Zäunen.

·         Überaus praktisch, effektiv und den Geldbeutel schonend sind Drahtzäune. Diese sind schnell aufgebaut und in der Ausführung mit Kunststoffummantelung auch wetterfest und langlebig. 

Allerdings sind Drahtzäune tatsächlich auf den praktischen Nutzen beschränkt, denn die Optik gehört nicht zu ihren Stärken.

·         Die sicherste und stabilste Variante von Zäunen sind Mauern. Dabei können Mauern jedoch durchaus einen sehr repräsentativen Charakter und eine überaus schöne Optik haben, etwa wenn es sich um eine Trockenmauer aus Natursteinen oder eine zum Haus passende Mauer aus Klinkersteinen handelt. 

Die Sicherheit und die Optik haben jedoch ihren Preis, denn neben den Materialkosten sind Mauern als Zäune auch im Hinblick auf die Arbeit aufwändig. So benötigen Mauern zunächst ein mindestens 80cm tiefes Fundament, damit Frostsicherheit gegeben ist. Zudem muss die Mauerkrone entweder sehr sorgfältig verputzt oder mit geeigneten Materialien abgedeckt werden, damit kein Wasser in das Mauerwerk eindringen kann.

An Zäunen aus Pflanzen scheiden sich die Geister. Während die einen die natürliche Umzäunung zu schätzen wissen, gehören Zäune aus Pflanzen für andere bestenfalls auf Friedhöfe, in Parkanlagen oder in Gärtnereien. Lebende Zäune gibt es grundsätzlich in zwei Varianten, nämlich zum einen als immergrüne und zum anderen als sommergrüne Zäune. 

Bei immergrünen Zäunen kommen Pflanzen wie der Buchsbaum, der Lebensbaum oder der Kirschlorbeer zum Einsatz. Sommergrüne Zäune bestehen aus Pflanzen wie Hainbuche, Liguster, Weißdorn, Feldahorn oder Blutbuche, wobei allen diesen Heckenpflanzen gemeinsam ist, dass sie die jeweilige Jahreszeit widerspiegeln.

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