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Holzbearbeitung der Kiefer 

In den nördlichen Breitengraden sind viele verschiedene Baumarten zu Hause. Dazu gehört sicher auch die Kiefer. Unter diesem allgemeinen Namen sollte man sich aber nicht nur die klassische und hohe Kiefer vorstellen, die man in vielen nordischen Wäldern findet.

Diese Nadelhölzer können auch als Sträucher vorkommen. Wie andere Nadelhölzer auch, ist die Kiefer auch immergrün. Allerdings unterscheidet sie sich doch deutlich von Tannen und Fichten. Der deutlichste Unterschied ist wohl, dass die Nadeln einer Kiefer viel länger und weicher sind als die einer Tanne.

Aber auch ein Blick auf den Ast kann sich durchaus lohnen. Denn bei einer Kiefer, kommen immer 2, 3 oder 5 Nadeln direkt aus einem Trieb im Ast. Vergleicht man diesen Austrieb mit einer Tanne, wird man schnell feststellen, dass bei den Tannen die Nadeln immer einzeln aus einem Ast wachsen. Durch seine genügsame Art wird diese Pflanze in riesigen Plantagen angebaut und selbst Regenwälder werden damit aufgeforstet, damit die Industrie der Holzbearbeitung auch genug Rohmaterial hat.

Die Holzbearbeitung der Industrie 

Allerdings hat das doch einen gravierenden Nachteil! Wenn in einer Region, nur die gleiche Baumart wächst, dann können sich sicher zuerst einmal Schädlinge viel schneller ausbreiten. Da muss der Borkenkäfer halt nicht besonders weit latschen bis er einen neuen Nistplatz gefunden hat. Gesunde Mischwälder machen es diesen Parasiten eben schwerer, sich auszubreiten. Außerdem kann eine so einseitige Ansammlung von Pflanzen auch sehr anstrengend für den Boden sein und die benötigten Nährstoffe viel zu schnell entziehen.

Damit bekommen die  einzelnen Bäume schlechter versorgt, werden geschwächt und das Problem mit den Schädlingen geht von vorne los. Ob nun der Borkenkäfer oder Pilze, solche Schädlinge können der Industrie der Holzbearbeitung einen großen Schaden zufügen, wenn sie innerhalb weniger Monate ganze Wälder vernichten.

Kiefern mit der besten Qualität bekommt man aber nur aus den nordischen Wäldern die noch einen „harten“ Winter haben. Das hat einfach den Grund, dass die Bäume hier langsamer wachsen. Damit sind sie von ihrer gesamten Struktur her, viel stabiler als die Kiefern vom Äquator. Außerdem ist hier die Gefahr der Schädlinge viel geringer. Denn mit den langen Wintern, ist es den Borkenkäfern und Co. in der Gegend einfach viel zu kalt.

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