Anleitung Vogelfutterstation aus Holz

Anleitung für eine Vogelfutterstation aus Holz 

Wenn der Herbst allmählich zu Ende geht und die kalten Wintermonate beginnen, in denen die Landschaften auch immer wieder mit dicken, weißen Schneedecken bedeckt sind, finden sich viele Vogelhäuschen in den Gärten und auf den Balkonen. 

Nun müssen es aber nicht immer ein Häuschen oder einfach aufgehängte Meißenknödel sein, die den Vögeln als Futterstationen angeboten werden. 

Die nachfolgende Anleitung für eine Vogelfutterstation aus Holz, hat die Form eines Igels und eignet sich bis zum Winterbeginn genauso gut als dekorative Halterung für ein Windlicht.

Anleitung:

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Benötigt werden 18mm starkes Leimholz, ein 30cm langer Rundstab mit einem Durchmesser von 8mm, Acrylfarben, eine Laub- oder Dekupiersäge, Schleifpapier, etwas Schnur oder Bast und Pinsel.

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Zunächst wird ein Igel auf das Leimholz aufgemalt. Zusätzlich wird in der Mitte des Körpers ein Kreis gekennzeichnet, der einen Durchmesser von etwa 8 bis 10cm haben sollte. 

Anschließend wird der Igel mithilfe einer Laub- oder Dekupiersäge ausgeschnitten und die Ränder mit dem Schleifpapier geglättet.

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Mit einem 8mm starken Holzbohrer wird ein Loch mittig unterhalb des Kreises gebohrt, in das später der Rundstab als Sitzstange geschoben wird. 

Außerdem werden mittig über dem Kreis sowie auf der Oberseite des Igels zwei kleinere Löcher gebohrt, hierfür bietet sich ein 2mm starker Holzbohrer an.

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Nun werden der Körper des Igels sowie die Sitzstange von allen Seiten mit dunkelbrauner Farbe grundiert. Um die Stacheln anzudeuten, kann etwas schwarze und etwas hellbraune Farbe auf den Körper aufgetragen und verwischt werden. 

Das Gesicht und die Füße des Igels werden mit hellbrauner oder beiger Farbe angemalt. Anschließend erhält der Igel noch eine schwarze Nase, schwarz-weiße Augen sowie einen dünnen, schwarzen Strich als Mund.

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Wenn die Bemalung getrocknet ist, wird der Rundstab durch das Loch unterhalb des Kreises geschoben und mit Sekunden- oder Montagekleber befestigt.

Durch das Loch auf der Oberseite des Igelkörpers wird etwas Schnur oder Bast gefädelt und als Aufhänger verknotet. 

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Zum Abschluss wird die Futterstation noch mit Futter bestückt. Dazu kann ein Meisenknödel verwendet werden, der mit etwas Schnur an dem Loch über dem Kreis festgebunden wird. 

Alternativ können auch ein Apfel verwendet oder ein Netz, beispielsweise ein Obst- oder Kartoffelnetz, mit Sonnenblumenkernen gefüllt und befestigt werden. 

Ist es noch zu warm, um Vögel zu füttern, kann natürlich auch ein kleines Gefäß mit einem Teelicht versehen und mithilfe von Band an den Igel gebunden werden.

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Markus Scheuer, 47 Jahre, Tischlermeister, Mario Schwab, 36 Jahre, Holzmechaniker und Timor Arksol, 43 Jahre, Inhaber Holzhandel, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenswertes zum Rohstoff Holz, sowie Anleitungen, Tipps und Ratgeber für die Holzbearbeitung.

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