Die wichtigsten Handsägen

Die wichtigsten Handsägen in der Übersicht 

Es hat durchaus einen Grund, dass es so viele unterschiedliche Handsägen gibt. So haben zwar alle Sägen gemeinsam, dass sie scharf sind und gut schneiden, allerdings eignet sich nicht jede Handsäge tatsächlich auch für jede Aufgabe. 

Mit Universalsägen lassen sich viele Aufgaben recht gut meistern, der Hobby-Heimwerker, der sich öfter mit unterschiedlichen Holzarbeiten beschäftigt, wird früher oder später um eine kleine Auswahl verschiedener Handsägen jedoch vermutlich nicht herumkommen.

 

Hier daher die wichtigsten Handsägen in der Übersicht:

•        Der Fuchsschwanz. 

Diese Säge kennzeichnet sich durch ihr Sägeblatt, das konisch zuläuft und von der Form her an einen Fuchsschwanz erinnert. 

Da das Sägeblatt recht dick und dadurch von Haus aus verhältnismäßig steif ist, kommt der Fuchsschwanz ohne einen verstärkten Rücken aus. 

Dies wiederum bringt den Vorteil, dass die Schnitttiefe nicht eingeschränkt ist und der Fuchsschwanz auch verwendet werden kann, um beispielsweise größere Platten zu zersägen. Der Fußschwanz, der auf Stoß arbeitet, gehört zu den Universalsägen. Allerdings verfügt der Fuchsschwanz über verhältnismäßig grobe Zähne, die zu entsprechend groben Schnittkanten führen.

•        Die Japanische Zugsäge. 

Wie bereits die Bezeichnung nahelegt, arbeitet die Japanische Zugsäge nicht wie die meisten anderen Handsägen auf Stoß, sondern auf Zug. 

Dadurch benötigt sie ein nur sehr dünnes Sägeblatt und ermöglicht entsprechend feine Schnitte bei nur geringem Kraftaufwand.

•        Die Feinsäge. 

Auch bei dieser Handsäge ist der Name Programm, denn die Feinsäge hat ein Sägeblatt mit sehr feinen Zähnen und hinterlässt entsprechend feine Schnittkanten. 

Klassische Aufgaben für die Feinsäge sind beispielsweise das Zusägen von Leisten auf Gehrung oder das Ablängen von Holzdübeln auf das richtige Maß.

•        Die Bügelsäge. 

Diese Handsäge gehört zu den Universalwerkzeugen, wobei der Heimwerker über zwei Sägeblätter verfügen sollte. 

Ein Sägeblatt mit der sogenannten Fleam-Zahnung, einer Anordnung der Zähne in gleichmäßigen Abständen, eignet sich vor allem, um gelagerte Hölzer zu zersägen. Für grünes Holz empfiehlt sich ein Sägeblatt mit einer Hobelzahnung, bei der die Zähne in unregelmäßigen Abstanden verteilt sind. 

•        Die Handbügelsäge.

Diese ist zwar optisch gesehen eine Bügelsäge in kleinerer Ausführung, ist jedoch für andere Aufgaben bestimmt. 

Das Sägeblatt der Handbügelsäge, das durch einen Metallbügel gehalten wird, wird entweder durch eine Schraube am Kopfende oder über ein Gewinde am Haltgriff gespannt. Handbügelsägen eignen sich, je nach Sägeblatt, für feinere Aufgaben bei der Bearbeitung von Holz oder Metall. 

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