Holz als Selbstschutz: Beispiel Eiche und Robinie

Holz als Selbstschutz: Beispiel Eiche und Robinie

Wie Eiche und Robinie von Natur aus widerstandsfähig gegen Schädlinge und Verfall sind: Holz ist ein vielseitiger und nachhaltiger Rohstoff, der in vielen Bereichen eingesetzt wird. Holz ist jedoch auch Schädlingen und Fäulnis ausgesetzt, die seine Lebensdauer verkürzen können. Die Verwendung bestimmter Holzarten, die von Natur aus widerstandsfähiger sind, ist eine Möglichkeit, Holz vor Schädlingen und Verfall zu schützen.

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Holz als Selbstschutz Wie Eiche und Robinie von Natur aus widerstandsfähig gegen Schädlinge und Verfall sind

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Funktionsweise von Eiche und Robinie als Beispiele für resistente Holzarten und deren Vorteile:

Holzarten mit natürlicher Resistenz

Die Eiche und die Robinie sind zwei Holzarten, die für ihre von Natur aus vorhandene Resistenz bekannt sind. Eiche hat eine hohe Dichte und ist daher für Schädlinge schwerer zu durchdringen.

Die Robinie produziert natürliche Substanzen, die das Holz widerstandsfähiger gegen Schädlinge machen und nicht verrotten lassen. Im Vergleich zu anderen Holzarten haben Eiche und Robinie in der Regel eine längere Lebensdauer und sind weniger pflege- und wartungsintensiv.

Mehr zu Robinienholz:

Robinie ist eine Holzart, die aus dem Holz der Robinie, auch Schwarzerle oder Scheinakazie genannt, gewonnen wird. Die Robinie stammt ursprünglich aus Nordamerika, wurde aber auch nach Europa eingeführt und wird heute in vielen Ländern angebaut.

Das Holz der Robinie ist bekannt für seine hohe Festigkeit, Dauerhaftigkeit und Resistenz gegen Schädlinge und Fäulnis. Das macht es zu einem beliebten Material für den Möbelbau, für Außenanlagen wie Zäune oder Brücken sowie für den Garten- und Landschaftsbau.

Die Robinie ist ein schnell wachsender Baum, der meist in Plantagen angebaut wird. Das Holz wird nach etwa 30 Jahren geerntet, wobei ältere Bäume eine höhere Holzqualität aufweisen. Das Holz wird dann im Sägewerk eingeschnitten und zu verschiedenen Produkten verarbeitet.

Es ist auch möglich, Robinienholz aus nachhaltigen Quellen zu beziehen, indem man auf zertifiziertes Holz aus ökologisch und sozial ausgerichteten Plantagen setzt.

Bei der Gewinnung von Robinienholz ist es wichtig, nachhaltige und umweltschonende Methoden anzuwenden. Nur so können Ökosysteme und natürliche Ressourcen geschont werden. Das bedeutet, dass bei der Holzernte darauf geachtet wird, dass nur so viel Holz geerntet wird, wie benötigt wird und dass der Wald nachhaltig bewirtschaftet wird.

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Mehr zu Eichenholz:

Eiche ist eine Holzart, die aus verschiedenen Eichenarten gewonnen wird. Wegen seiner Härte, Festigkeit und Dauerhaftigkeit ist Eichenholz eines der bekanntesten und beliebtesten Hölzer.

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Eichen wachsen in vielen Teilen der Welt, unter anderem in Europa, Nordamerika, Asien und Afrika. In Europa ist die Stieleiche (Quercus robur) die am weitesten verbreitete Art. Eichen wachsen meist auf trockenen, sandigen Böden und können mehrere hundert Jahre alt werden.

Eichenholz wird durch den Einschlag von Eichenbäumen gewonnen. Der Einschlag ist in der Regel nur bei ausgewählten Bäumen möglich, um den Bestand zu schonen. Das geschlagene Holz wird dann in Sägewerken oder mobilen Sägewerken zu Brettern, Balken und anderen Holzprodukten verarbeitet.

Eichenholz wird häufig für hochwertige Möbel, Fußböden, Treppen, Türen und Fenster verwendet. Aufgrund seiner Härte und Dauerhaftigkeit kann das Holz auch im Außenbereich verwendet werden, z. B. für Fassadenverkleidungen, Terrassen oder Zäune.

Bei der Gewinnung von Eichenholz wird in der Regel darauf geachtet, dass diese nachhaltig ist und die Wälder nicht über Gebühr in Anspruch genommen werden. Um sicherzustellen, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt, gibt es Zertifizierungssysteme wie das FSC (Forest Stewardship Council).

Verzicht auf Zusatzbehandlungen

Ein weiterer Vorteil von Eiche und Robinie ist, dass sie oft ohne zusätzliche chemische Behandlung auskommen. Dadurch wird die Umwelt weniger belastet und das Holz bleibt naturbelassen.

Alternativen zur chemischen Behandlung sind z. B. der biologische Holzschutz oder die sorgfältige Auswahl von Holz, das aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt.

Einsatzgebiete für selbstkonservierendes Holz

Eiche und Robinie werden häufig im Außenbereich eingesetzt, wo sie sich aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit besonders gut eignen. Beispiele hierfür sind Fassadenbekleidungen, Terrassenbeläge, Zäune oder Möbel. Eiche und Robinie können aber auch im Innenbereich eingesetzt werden, z. B. für Fußböden oder Treppenstufen.

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Schlussfolgerung

Holz als Selbstschutz ist eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zur chemischen Behandlung. Besonders resistente Holzarten, wie Eiche und Robinie, bieten zahlreiche Vorteile, wie z.B. langlebig und pflegeleicht.

Der Einsatz von selbstschützendem Holz ist sowohl im Außen- als auch im Innenbereich sinnvoll. Wenn Sie sich für selbstkonservierendes Holz entscheiden, entscheiden Sie sich nicht nur für eine nachhaltige Lösung, sondern auch für eine ästhetisch ansprechende Lösung mit einer langen Lebensdauer.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

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Markus Scheuer - Tischlermeister, Mario Schwab - Holzmechaniker und Timor Arksol - Inhaber Holzhandel, Youtuberin Sevilart - Handarbeiten & Kunsthandwerk (Holz-Rohstoffe), sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, Importeur von Holzmöbeln, Deko- und Kunsthandwerk, schreiben hier Wissenswertes zum Rohstoff Holz, sowie Anleitungen, Tipps und Ratgeber für die Holzbearbeitung.

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