Holzschutz Öl

Holzschutz Öl

Wie wir eben festgestellt haben, ist ein Lack ein effektiverer Feuchtigkeitsschutz für das Holz, als ein Öl. Trotzdem ist das Öl aus dem Holzschutz nicht wegzudenken. Das gilt vor allem für Möbel, die sich innerhalb eines Gebäudes befinden und nicht dem alltäglichen Wind und Wetter ausgesetzt sind. Das häufigste Argument, für die „Ölung“ von Möbeln, ist auch die Gesundheit der Menschen, die diese Möbel benutzen.

Nehmen wir mal als Beispiel eine Arbeitsplatte in der Küche. Was spricht hier gegen einen Lack? Die Farbstoffe im Lack sind meistens auch giftig oder zumindest gesundheitsschädlich. Außerdem gibt es leider immer noch Lacke die nur mit Hilfe krebserregender Stoffe, hergestellt werden können.

Die Mengen sind dabei zwar ziemlich gering, aber wenn man sich mal seinen Nudelteig direkt auf der Arbeitsplatte knetet oder auch die Buletten, dann es durch die mechanische Beanspruchung immer dazu kommen, dass kleine Partikel sich lösen und in den Lebensmitteln hängen bleiben.

 

Haushaltsholz mit Öl behandeln

Das gilt natürlich erst recht, wenn man sich auf seiner Arbeitsplatte etwas zurechtschneidet und mit dem Messer auch noch in den Lack fährt. Anderst ist es hier mit dem Öl. Sicher kann man bei einer Küchenarbeitsplatte auch auf industriell gefertigte Öle zurückgreifen, damit nicht jedes Wasserglas oder jeder Kaffeepott seine bleibenden Spuren hinterlässt.

Mit einer Lebensmittelechten Version, sollte man hier auch eine Art „Vorölung“ machen oder machen lassen. Aber für die weitere Pflege, tut es auch das billige Salatöl aus dem Supermarkt. Weil man es ja auch in den Salat tut, hat es auch keine Gesundheitsschädlichen Auswirkungen.

Schützt man sein Haushaltsholz mit Öl, so hat man aber etwas Aufwand. Denn auch wenn ein Holz gut „geölt“ ist, sollte man Wasserflecken, Milch, Marmelade und ähnliches möglichst schnell entfernen und die betroffene Stelle nachölen. Falls doch mal ein Fleck entstanden ist, kann man die meist noch mit etwas Zucker unter dem Papiertuch entfernen. Ansonsten muss man doch schon mal zum Schleifpapier greifen und das Nachölen nicht vergessen. Umweltschutz und Naturschutz, vor giftigen Öl.

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