Baulicher Holzschutz

Baulicher Holzschutz 

Beim baulichen Holzschutz gibt es ja einige klassische Dinge die fast allen bekannt sind. Dazu gehören so Dinge, wie die Tatsache, dass es bei reinen Holzdächern keine „Flachdächer“ gibt. Wenn man da an die kleinen Gartenhäuschen oder das Carport am Haus denkt, wird einem sicher schnell auffallen, dass hier sinnvollerweise diese Schrägen „gefordert“ werden. 

Denn je länger Regenwasser auf einem Fleck bleibt, desto besser kann es in das Holz einziehen. Durch die Dachschrägen wird dafür gesorgt, dass das Wasser aber möglichst schnell wieder abläuft. In fachlichen Kreisen wird das auch als baulicher Holzschutz bezeichnet.

Allerdings gibt es noch andere Dinge, die als baulicher Holzschutz bezeichnet werden können. Dazu gehören auch die überstehenden Hausdächer. Denn damit wird ein großer Teil des Regenwassers abgefangen, das vielleicht sonst direkt auf die Seitenwände geprasselt wäre. Aber auch mit Regenrinnen soll möglichst viel Wasser von den Seitenwänden eines Hauses abgehalten.  

Holzschutz am Fundament und Wandschichten

Mit einem besonders hohen Fundament, schützt man das Holz der Wände vor der Feuchtigkeit aus dem Boden. Aber bei einem Carport wird es ja eher selten ein „Fundament“ geben. Deshalb sind hier Balkenschuhe, ein fester Bestandteil von Carport-Bausätzen. Ein baulicher Holzschutz ist aber nicht komplett, wenn man nicht an die Wände denkt. Besonders wichtig an den Außenwänden ist, dass man hier entsprechende „Ablaufrinnen“ einplant, damit sich das Regenwasser nicht in kleinen Spalten sammeln und in das Holz eindringen kann. 

Außerdem gilt dass alle Hölzer die regelmäßig mit Feuchtigkeit konfrontiert werden auch entsprechend belüftet sein müssen. Deshalb muss vor allem bei Wänden von Badezimmern und Küchen auch auf eine gute Belüftung in den Wänden geachtet werden.

Denn durch den Lufthauch, der zwischen einzelnen „Wandschichten“ hindurch weht, kann das Holz nach einem Regenguss auch schneller wieder trocknen. Aber das sind alles Details die man sich am Besten mit seinem Ingenieur oder einem Architekten bespricht. Mehr über Gewerkschaften und Baubetriebe, sowie baulicher Umweltschutz.

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