Holzschutz Kiefer

Holzschutz für Kiefer 

Die Kiefer ist zwar nicht die Spitze der „Naturresistenten“ Hölzer. Jedoch bieten vor allem die nordischen Kiefern eine sehr hohe Witterungsfestigkeit und Holzschutz, sie können auch im Hausbau verwendet werden. Sicher wird es in Deutschland auch Kiefern geben die zu Hölzern und Möbeln verarbeitet werden, allerdings haben diese Bäume eine geringere Resistenz als die Bäume aus Skandinavien. Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund:

Die Jahresringe! Ein Jahresring entsteht immer im laufe eines Jahres.

Je nachdem, wie gut die Wachstumsbedingungen für den Baum sind, danach richtet sich auch die „Dicke“ eines Jahresringes. Also je breiter ein Jahresring ist, desto besser waren die Wachstumsbedingungen. Für die Stabilität und die Resistenz sind die guten Wachstumsbedingungen aber nicht unbedingt ein Vorteil.

Im hohen Norden gibt es noch sehr extreme Winter, die die Bäume dazu zwingen langsamer zu wachsen und auch noch mit weniger Wasser auszukommen. Durch die schmaleren Strukturen im Baum und in den Jahresringen ist der gesamte Baum viel wiederstandsfähiger und stabiler.

Holzschutz der Bäume bei Frostgefahr 

Weil aber die extreme Frostgefahr im Winter, die Bäume auch dazu zwingt mit sehr wenig Feuchtigkeit und Wasser auszukommen, bietet der geringe Feuchtigkeitsanteil auch nur sehr geringe Möglichkeiten für Schimmelpilze sich in dem Holz nieder zu lassen, dieses ist ein natürlicher Holzschutz.

Was die skandinavische Kiefer etwas teurer macht, als die heimischen aus Mitteleuropa, ist einfach die Tatsache, dass die Bäume durch die „schlechteren“ Wachstumsbedingungen auch länger brauchen um eine „brauchbare“ Größe zu erreichen. Weil sie aber auch die bessere Qualität an Kiefernholz liefern, lohnt sich also der Aufwand, die Kosten und der Transport. Denn um die heimischen Kiefern, genau so „haltbar“ zu machen, müsste man doch sehr viel Chemie und Aufwand betreiben, was aller Wahrscheinlichkeit nach auch noch teurer werden würde, als der Import nordischer Hölzer.

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