Holzschutz Parkett

Holzschutz für das Parkett 

Wer es sich leistet, in seinem Haus oder seiner Wohnung Parkett zu verlegen, wird sicher nicht überall Trittschutzteppiche auslegen wollen. Denn schließlich wird das Parkett ja nicht eingebaut um von Teppichen übersäht zu werden. Deshalb muss meistens auch noch ein anderer Holzschutz her. Sicher gibt es viele verschiedene Lacke und Polituren, mit denen man das Holz selbst vor Feuchtigkeit und Kratzern schützen kann.

Um möglichst wenig „Chemie“ in die eigene Wohnung zu bringen, empfiehlt sich hier aber das wachsen. Das kann auf zwei verschiedene Arten passieren. Zuerst einmal mit Kaltwachsen. Dabei hat man es oft mit einer lösemittelhaltigen Wachsmischung zu tun, die man mit einem speziellen Poliergerät oder auch einfach mit einem Schwamm auf dem Holz oder dem Parkett verteilen kann. Dabei sollte man darauf achten, dass das Wachs keine Schlieren auf dem Parkett oder den Holzdielen hinterlässt.

Warmwachsen und Kaltwachsen von Parkett 

Als Wasserabstoßende Substanz kann das Wachs aber auch vor Abrieb schützen. Der Nachteil beim Kaltwachsen ist jedoch, dass es chemische „Weichmacher“ braucht um das Wachs so weich zu bekommen, dass es kalt und mit der Hand aufgetragen werden kann.

Das Warmwachsen bringt aber ganz andere „Probleme“ mit sich. Dabei muss das Wachs auf ca. 80°C erwärmt werden und diese Temperatur, während der gesamten Arbeitszeit auch halten. Bei diesen Temperaturen mit der Hand zu arbeiten ist unmöglich, deshalb braucht man auch spezielle Geräte, die beim Auftragen auch die Temperatur des Wachses konstant halten.

Je nach Hersteller sollte man aber auch peinlich genau darauf achten, dass die Temperatur nicht zu hoch steigt, denn sonst herrscht Brandgefahr. Der Vorteil beim Warmwachsen ist, dass das Wachs viel tiefer in das Holz eindringen kann und so einen besseren Schutz bietet. Für die weitere Pflege reicht es dann für lange Zeit, wenn das Parkett auch mit entsprechender Wachspolitur gepflegt wird. Verbände und Industrie Informationen für Parkett.

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