8 Tipps rund ums Gartenhaus

8 Tipps rund ums Gartenhaus

Die Gartenmöbel, der Grill, die Gartenwerkzeuge, die vielen Blumentöpfe und all die anderen Dinge, die im Außenbereich benötigt werden, sollen einerseits so verstaut sein, dass sie schnell zur Hand sind. Andererseits müssen sie nicht unbedingt in Sichtweite sein, um das schöne Bild nicht zu ruinieren. Ein Gartenhaus scheint da die optimale Lösung.

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8 Tipps rund ums Gartenhaus

Doch die Auswahl ist groß und es gilt, einige Punkte zu bedenken. Wir nennen acht Tipps rund ums Gartenhaus!:

  1. Der Stil

Gartenhäuser gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Vom Minihaus über die klassische Hütte bis hin zum modernen Würfel, aus Holz, Metall, Kunststoff oder Mauerwerk, mit verschiedenen Dachformen und in den unterschiedlichsten Farben ist so ziemlich alles vertreten.

Bei der Auswahl spielen die Wünsche und Bedürfnisse, der persönliche Geschmack und auch das Budget eine Rolle.

Ein stimmiges Gesamtbild entsteht, wenn das Gartenhaus zur übrigen Gartengestaltung passt. Ein Garten im Landhausstil zum Beispiel profitiert von einem romantischen Häuschen, während ein schlichter Holzwürfel in einem geradlinigen Garten eine gute Figur macht.

Der Gartenbesitzer kann sich im Gartencenter oder Baumarkt ein Gartenhaus von der Stange kaufen. Eine andere Möglichkeit ist, eine Firma damit zu beauftragen, ein Gartenhaus nach den individuellen Vorstellungen zu entwerfen und zu bauen.

Wer handwerklich begabt ist und Spaß am Selbermachen hat, kann das Gartenhaus natürlich auch als DIY-Projekt umsetzen.

  1. Die Größe

Wie groß das Gartenhaus werden soll, hängt vom vorhandenen Platz ab und muss immer im Einzelfall beantwortet werden.

Bei den Überlegungen helfen folgende Fragen:

  • Soll das Gartenhaus ein reiner Lagerraum sein? Oder soll es auch genutzt werden können, um dort Reparaturen und Gartenarbeiten durchzuführen? Ist das Gartenhaus womöglich als Ort für gemütliche Abende und Feste gedacht?

  • Welche Gegenstände sollen im Gartenhaus aufbewahrt werden und wie viel Platz beanspruchen der Rasenmäher, die Gartenmöbel, der Grill, die Blumentöpfe, die Blumenerde usw.?

  • Sollen im Gartenhaus auch andere Dinge wie zum Beispiel die Fahrräder der Familie, die Autoreifen, größeres Kinderspielzeug oder die Camping-Ausrüstung einen Platz finden?

Damit das Gartenhaus weder zu groß wird noch am Ende komplett vollgestopft ist, sollte der Platzbedarf möglichst genau ermittelt werden. Ratsam ist außerdem, nur die Dinge einzuplanen, die wirklich im Garten gebraucht werden.

Alles andere ist in der Garage, im Keller oder auf dem Dachboden gut aufgehoben.

  1. Das Dach

Bei einem Gartenhaus sollte auch die Draufsicht bedacht werden. Oft ist es nämlich vom Wohnhaus aus möglich, auf das Dach des Gartenhauses zu schauen. Dabei kann das Dach die Dachform des Wohnhauses aufgreifen und mit dem gleichen oder zumindest einem optisch ähnlichen Material eingedeckt sein.

Eine andere, sehr schöne Variante, die bestens in den Garten passt, ist eine Begrünung. Dafür eignen sich Gräser, Blumen und auch Kletterpflanzen.

Unabhängig von der Dachform kann außerdem eine Überlegung sein, das Dach etwas überstehen zu lassen. Unter dem Dachüberstand ist zum Beispiel möglich, eine Sitzbank aufzustellen, Holz zu lagern oder Kräuter zu trocknen.

  1. Die Fenster und Türen

Fenster sorgen dafür, dass tagsüber Licht ins Gartenhaus fällt. Wird das Gartenhaus als Arbeitsplatz oder Rückzugsort genutzt, sieht es toll aus, wenn das Gartenhaus wie ein Mini-Wohnhaus daherkommt.

Außerdem sorgen Fenster dann für die richtige Atmosphäre. Soll das Gartenhaus aber hauptsächlich als Schuppen und Lagerfläche dienen, sollten lieber weniger Fenster vorhanden sein.

Denn durch die Fenster geht viel Wandfläche verloren, die dadurch nicht mehr für größere Geräte oder Regale zur Verfügung steht.

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Neben der Anzahl, der Größe und der Anordnung der Fenster spielt auch die Tür eine große Rolle. Optimal ist eine Anschlagtür, die nach außen geöffnet wird. Sie nimmt nämlich im Innenraum keinen Platz weg.

Eine gute Alternative dazu kann eine Taschenschiebetür sein. Praktisch ist außerdem ein Eingang, der ohne Schwelle auskommt und es dadurch einfacher macht, den Schubkarren, den Rasenmäher und andere Geräte rein- und rauszufahren.

  1. Der Bodenbelag

Der Boden im Gartenhaus sollte auf jeden Fall befestigt sein. Ein einfaches Betonpflaster ist dabei eine gute, praktische und funktionale Lösung. Bei Fertig-Gartenhäusern ist der Boden aber meist sowieso schon dabei.

Doch ratsam ist, auch vor dem Gartenhaus Pflaster oder Steinplatten zu verlegen. Auf diese Weise entstehen keine Pfützen oder Schlammansammlungen vor dem Gartenhaus, wenn es stärker regnet.

Außerdem ist der Zugang stets sicher und es gelangt weit weniger Schmutz ins Gartenhaus.

  1. Wasser und Strom

Um die Pflanzen zu gießen, das Werkzeug zu säubern, die Möbel abzuwaschen oder das Geschirr nach dem Grillen zu spülen, ist ein Wasseranschluss im Gartenhaus sehr praktisch.

Ist es nicht möglich, Rohre oder Schläuche zu verlegen, kann eine Wassertonne eine gute Alternative sein. Sie kann an die Regenrinne des Gartenhauses angeschlossen werden.

Fast noch wichtiger als Wasser ist Strom im Gartenhaus. Eine oder zwei Steckdosen und Anschlussmöglichkeiten für Lampen sollten vorhanden sein. Hat das Gartenhaus Fenster, kommt dadurch Licht ins Innere.

Auch die offene Tür lässt Helligkeit hinein. Doch in den hinteren, dunklen Ecken und abends ist elektrisches Licht eine echte Hilfe.

  1. Arbeitstisch

Ein Tisch, der Arbeits- und Ablagefläche bietet, sollte unbedingt vorhanden sein. Der Gärtner kann darauf etwas umtopfen, reparieren, sortieren, vorbereiten oder abstellen. Allerdings sollte die Fläche frei bleiben, damit der Arbeitstisch auch wirklich als solcher genutzt werden kann.

Kleine Regale oder Rollcontainer unter dem Tisch können den notwendigen Stauraum bieten. Gibt es ein Fenster im Gartenhaus, ist der Tisch darunter optimal positioniert.

  1. Stauraum und Ordnungshelfer

Wie in fast jedem Raum ist es auch im Gartenhaus hilfreich, wenn alles einen festen Platz hat. Baut der Gärtner sein Gartenhaus selbst, kann er entsprechende Flächen oder Einbauschränke von Anfang an mit einplanen.

Ansonsten können nachträglich Regale, Schränke und Kommoden aufgestellt werden. Dabei müssen es fürs Gartenhaus nicht unbedingt neue Möbel sein.

Ausgemusterte Stücke aus dem Wohnhaus, Fundstücke vom Flohmarkt oder gebrauchtes Mobiliar aus Kleinanzeigen können im Gartenhaus noch gute Dienste leisten.

Gartenwerkzeuge mit langen Stielen werden am besten aufgehängt. So nehmen sie am wenigsten Platz weg und können nicht umfallen. Zum Aufhängen genügen einfache Haken. Stiele mit einem Loch oder einem Griffstück können in die Haken eingehängt werden.

Andere Werkzeuge werden einfach falsch herum zwischen zwei Haken geklemmt. Auch der Gartenschlauch und die Gartenbekleidung sind an einer Wandleiste gut aufgehoben.

Schubladen, Kisten und Boxen sollte der Gärtner beschriften. So sieht er auf einen Blick, was sich darin befindet, ohne alle Behälter herausnehmen und öffnen zu müssen.

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Markus Scheuer - Tischlermeister, Mario Schwab - Holzmechaniker und Timor Arksol - Inhaber Holzhandel, Youtuberin Sevilart - Handarbeiten & Kunsthandwerk (Holz-Rohstoffe), sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, Importeur von Holzmöbeln, Deko- und Kunsthandwerk, schreiben hier Wissenswertes zum Rohstoff Holz, sowie Anleitungen, Tipps und Ratgeber für die Holzbearbeitung.

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