Holzschutz Imprägnieren

Mit Holzschutz Imprägnieren 

Per Definition ist Imprägnieren das Einbringen von flüssigen chemischen Holzschutzmitteln in das Holz. Wie das im Endeffekt passiert ist eigentlich egal. Denn Holzschutz kann durch sehr viele verschiedene Arten der Imprägnierung entstehen. Worin allerdings unterschiede bestehen können ist die Tatsache, wofür diese Imprägnierung gebraucht wird. Neues Holz, das noch keine „Schäden“ von Pilzen und Schädlingen erleiden musste, wird meist erst vorbeugend behandelt. 

Häufig kommt hier das Tauchverfahren oder das Tauchdruckverfahren zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass die Schutzsubstanzen viel tiefer in das Holz eindringen können, als wenn man sie Aufsprühen würde oder auch mit Pinsel oder Lappen nur aufstreichen. Dieses Verfahren hat aber auch seine Nachteile. 

Holzschutz Vor- und Nachteile

Denn es ist durch den hohen technischen Aufwand und eventuell den hohen Bedarf an teurem Holzschutzmitteln auch ziemlich teuer. Trotzdem sollte man auf keinen Fall darauf verzichten, zu dem teureren Imprägnierten Holz zu greifen, wenn man sich die „Bauteile“ für sein Haus aussucht. Sicher gibt es viele „giftige“ Imprägnierungen, aber hier gilt es dann herauszufinden womit das Holz imprägniert wurde.

Selbst wenn der Holzschutz, der als Imprägnierung in das Holz gebracht wird, keine Wasserabweisende Wirkung hat, so verhindert doch die Flüssigkeit in den Holzkapillaren eine Zeit lang, dass sich das Regenwasser ansammeln kann und die Ansiedlung von Schädlingen erleichtert.

Damit sich der Schutz aber auch möglichst lange hält, sollte man auch noch einen „Aufstrich“ als Schutzschicht für das Holz benutzen. Holzschutz und Imprägnierungen sind allerdings auch unter Fachleuten oft eine „Glaubensfrage“, denn wirklich wirksame Holzschutzmittel sind nur selten auch wirklich „ungiftig“ oder „umweltfreundlich“.

Abgesehen von den gesetzlichen Vorschriften, die bei manchen Hölzern zwingend eine Imprägnierung (beim Hausbau) vorschreiben, liegt es also bei jedem selbst. Wichtig ist nur dass man sich sehr genau alle Vor- und Nachteile sehr bewusst macht um wirklich abwägen zu können, was man machen möchte.

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Markus Scheuer, 47 Jahre, Tischlermeister, Mario Schwab, 36 Jahre, Holzmechaniker und Timor Arksol, 43 Jahre, Inhaber Holzhandel, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenswertes zum Rohstoff Holz, sowie Anleitungen, Tipps und Ratgeber für die Holzbearbeitung.

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Ein Gedanke zu „Holzschutz Imprägnieren“

  1. Ich habe mich auch lange mit Imprägnierungen beschäftigt. Da ich zwei kleine Kinder und einen Biogarten habe, will ich bewußt auf Imprägniermittel mit Fluor verzichten. Habe mich sehr zu diesem Thema eingelesen. Dann bin ich im Internet auf Impregno gestoßen. Das Mittel ist fluorfrei und ich habe es einfach mal bestellt. Habe es dann auf meine Holzterrasse aufgetragen und ich bin bis heute vom Ergebniss begeistert. Und das schöne daran… Meine Kinder können weiterhin im Garten rumtoben und ich kann weiterhin meinen Biogarten bepflanzen bzw. die Erungenschaften davon verzehren.

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