Holzschutz & Holzbearbeitung

Der Holzschutz und die Holzbearbeitung

Willkommen auf ihren Portal, für Arbeiten mit Holz und der Pflege von Holzsorten. Wir möchten ihnen grundlegende Techniken erläutern, sowie Fachwissen über die chemischen Substanzen der Holzbearbeitung vermitteln.

Holzbearbeitung für Anfänger und Heimwerker

Holz ist ein natürlicher Werkstoff, durch seine Nachhaltigkeit immer häufiger verwendet wird. Das gilt nicht nur für schöne Möbel, sondern auch für Terrassen und Häuser in den verschiedensten Ausführungen. Aber zu Holzschutz gehören nicht nur Farben, Lacke und irgendwelche öligen Wässerchen.

Will man Holz zu etwas verarbeiten, so fängt der Holzschutz schon bei der Auswahl der Sorte an. Manche Hölzer sind im Außenbereich haltbarer, als andere, manche weich und andere wieder hart. Eine, auf die Holzbearbeitung abgestimmte, Sortenauswahl, trägt auch erheblich zu einem langlebigen Produkt aus Holz bei. Beispiel Hölzer, sind Fichte, Buche und Erle, sowie Mahagonie und Eiche.

 

Weiterführende Artikel, Tests und Tipps zur Holzbearbeitung:

Wie man mit Holz arbeitet:

Kapitel 2:

Kapitel 3: 

Fälzen & nuten – Tutorial:

Kapitel 4:

Holzbearbeitung

 

Kapitel 5:

Checkliste zum Restaurieren,
Renovieren oder Austauschen einer Holztreppe:

<<Checkliste online bearbeiten und drucken>>

Videos:

Das Arbeiten mit Holz

Bevor ein Holzprodukt, dann in der Regel weiterverarbeitet wird, wird es zusätzlich, für eine bessere Haltbarkeit, auch noch mit verschiedenen chemischen Mitteln behandelt. Damit wird das Arbeiten mit Holz erleichtert. Dazu gehören auch Mittel, die gegen Holzschädlinge wirken. Besonders in dieser Stufe der Holzbearbeitung und Holzbehandlung, wird man am häufigsten diese Mittel finden.

Je nach Werkstück, kommt nach der Verarbeitung häufig auch noch ein Lack, eine Farbe oder ein Holzschutzöl dazu. Damit werden dann die Oberflächen des Werkstücks abgedichtet und so vor allem vor Feuchtigkeitsschäden besser geschützt. Allerdings gibt es auch in diesem „Abschnitt“ des Holzschutzes, immer mehr Farben, Lacke und Öle, die auch chemische Substanzen gegen Schädlinge enthalten. Die Geschichte der Holzschutzmittel ist sehr alt. Dabei hatte jede Region und auch jedes „Zeitalter“ seine eigenen Spezialitäten.

Biologischer und chemischer Holzschutz

Holzschutz Ölungen 

Bithumen und Bohrmuscheln gehören dabei zu den ältesten Rohstoffen, die zu Holzschutzmittel verarbeitet wurden. Aber auch die verschiedensten Ölungen, waren schon im alten Griechenland sehr bekannt. Im alten China verwendete man sogar Arsenhaltiges und Quecksilber für den Holzschutz.

Holz richtig ölen – Anleitung:

Aber das älteste bekannte Mittel, mit dem Menschen versucht haben, in der Witterung haltbarer zu machen ist das Feuer. 7000 Jahre alte Holzfunde, belegen den Archäologen, dass man bereits damals mit „ankohlen“ und/oder Kalk versucht hat, das Holz für Bauwerke haltbarer zu machen.

Weiterführende Anleitungen und Fachartikel:

100 Tricks & Tipps für die Bearbeitung von Holz:

Exakt Ablängen und Sägen – Anleitung:

Hilfsanschläge und Sägeanschlag zur Holzbearbeitung:

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Sicherheitstipps für das Arbeiten mit Holz 

Holz ist ein sehr beliebter und in aller Regel auch für Laien gut bearbeitbarer Werkstoff. Dabei ist Holz vielseitig einsetzbar, beispielsweise für Konstruktionen, für Decken, Böden und Treppen, für Türen und Möbel, für diverse Bastelarbeiten und nicht zuletzt als Brennstoff. 

Wie bei jeder anderen Arbeit auch, sollte die Sicherheit bei Holzarbeiten aber immer an oberster Stelle stehen.

Hierzu einige Tipps:

  • Geeignete Arbeitskleidung tragen. 

Je nach Arbeit werden unterschiedliche Maßnahmen erforderlich. Wird beispielsweise geschliffen, sollten Mundschutz und Schutzbrille getragen werden, beim Beizen oder Laugen muss die Haut durch entsprechende Kleidung inklusive Handschuhe geschützt werden und beim Einsatz von lauten Maschinen empfiehlt sich ein Gehörschutz. 

Insgesamt ist es ratsam, bequeme, jedoch eher enganliegende Kleidung zu tragen, denn auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Heim- und Handwerker selbst nirgends hängen bleibt und sich die Kleidung auch nicht in Maschinen verfangen kann. Sicherheitshandschuhe sind ein wirksamer Schutz vor Verletzungen, Handschuhe aus Wolle sind jedoch nicht geeignet, da die Gefahr des Abrutschens besteht.  

Regeln in der Arbeitssicherheit:

  • Den Arbeitsplatz entsprechend wählen und einrichten. 

Wenn beispielsweise Holzteile zugesägt oder Löcher gebohrt werden sollen, ist es wichtig, dass der Arbeitsuntergrund fest steht, nicht wackelt oder umkippen kann und auch das Werkstück, sofern erforderlich, fixiert werden kann. 

  • Geeignete Werkzeuge und Geräte verwenden. 

Je nach Holzarbeit werden unterschiedliche Werkzeuge erforderlich, beispielsweise Sägen, Messer, Schleifgeräte, Hobel oder Bohrmaschinen. Grundsätzlich sollte dabei auf Qualität geachtet werden, denn die Sicherheit ist wichtiger als ein günstiger Preis. 

Insofern sollten nur geprüfte Geräte mit entsprechenden Siegeln, beispielsweise dem CE-Zeichen verwendet werden. Zudem ist es wichtig, die Geräte für die Arbeiten einzusetzen, für die sie auch tatsächlich bestimmt und konstruiert sind. Insbesondere Maschinen sollten nie, beispielsweise aus der Bequemlichkeit heraus, zweckentfremdet werden.

Top 5 Werkzeuge für Einsteiger in der Holzverarbeitung:

  • Konzentration und Planung. 

Als Grundregel gilt, dass eine Arbeit umso schneller und erfolgreicher durchgeführt werden kann, je besser sie organisiert ist. Das bedeutet, dass im Vorfeld alle benötigten Materialen und Werkzeuge vorbereitet werden sollten, damit halbfertige, unter Umständen ungesicherte Arbeiten nicht unterbrochen oder unbeaufsichtigt zurückgelassen werden müssen. 

Zudem sollten immer dann Pausen eingelegt werden, wenn die Konzentrationsfähigkeit nachlässt, denn insbesondere bei Arbeiten mit Sägen kann Unachtsamkeit fatale Folgen haben.

Arbeitsschutz im Holzbau:

Dekoration mit Holzästen

Übersicht zu den heimischen Baumarten 

Insgesamt gibt es in den Wäldern in Deutschland 72 Baumarten, von denen jedoch nur 26 Laubbaumarten und sieben Nadelbaumarten wirtschaftlich genutzt werden.

Zu den wichtigsten Baumarten gehören dabei die Fichte, die Kiefer, die Buche und die Eiche, je nach Region spielen zudem beispielsweise die Lärche und die Douglasie oder in Süddeutschland vor allem die Weißtanne eine bedeutende Rolle.

Wie sich die Baumarten auf die einzelnen regionalen Wälder verteilen, hängt von mehreren Faktoren ab. Hierzu gehören einerseits die Güte des Bodens, das Klima und weitere naturbedingte Gegebenheiten, andererseits aber auch die Art der Forstwirtschaft.

Eine grobe Einteilung der Baumarten sieht so aus, dass der Norden Deutschlands von Kiefern dominiert wird, sich an der Küste und in den Mittelgebirgen vor allem Laubbäume finden und der Süden Deutschlands von Fichten und Weißtannen geprägt ist.

Baumkunde – Baumarten und Sträucher erkennen:

Hier nun eine Übersicht der wichtigsten einheimischen Baumarten:

  • Fichte

Die Fichte ist die in Deutschland am häufigsten vorkommende Baumart und der wichtigste Holzlieferant für die Forstwirtschaft, weshalb die Fichte auch Brotbaum von Forstmännern und Waldbesitzern genannt wird. Ihr Hauptvorkommen liegt in den Alpen, dem Alpenvorland und dem Bayerischen Wald, dem Schwarzwald, der Schwäbisch-Fränkischen Jura, dem Thüringer Wald und dem Harz. Die Verwendung von Fichtenholz ist äußerst vielseitig. 

So gehört Fichtenholz zu den mit Abstand am häufigsten verkauften Bauholz, das beispielsweise bei dachtragenden Konstruktionen, für tragende Wände und Decken oder auch für Treppen, Fußböden sowie für Verkleidungen zum Einsatz kommt. Daneben wird Fichtenholz gerne im Möbelbau verwendet und ist ein wichtiger Werkstoff in der Papier- und Zellstoffindustrie.

  • Kiefer

Die Kiefer ist nach der Fichte die zweithäufigste Baumart in deutschen Wäldern und findet sich vor allem in Brandenburg, der Lüneburger Heide, der oberrheinischen Tiefebene, in Mittel- und Oberfranken sowie im Pfälzer Wald. Ähnlich wie die Fichte wird auch Kiefernholz als Bau- und Konstruktionsholz, gleichermaßen jedoch auch im Innenausbau verwendet.

  • Buche

Die Buche ist die wichtigste einheimische Laubbaumart und gehört zu den wichtigsten Nutz- und Industriehölzern in Deutschland. Sie findet sich hauptsächlich in Schleswig-Holstein und Mecklenburg, in den Mittelgebirgen im Westen und in der Mitte Deutschlands sowie im Spessart, auf der Fränkischen Platte, im Steigerwald sowie auf der Schwäbischen und Fränkischen Alb im Süden Deutschlands.

Verwendet wird Buchenholz überwiegend im Möbelbau und hier insbesondere für die Herstellung von Stühlen sowie eher stark beanspruchten Möbeln, zudem dient sie als Brennholz.

  • Eiche

Die Eiche kommt in Deutschland als Stieleiche und als Traubeneiche vor, aufgrund der großen Ähnlichkeit und den nahezu identischen Eigenschaften wird aber meist von Eichenholz im Allgemeinen gesprochen. Die Eiche ist der am zweithäufigsten vorkommende Laubbaum in Deutschland und zählt dabei zeitgleich zu den sehr wertvollen Holzarten.

Eichenholz ist sehr vielseitig verwendbar und kommt sowohl als Bau- und Konstruktionsholz als auch im Innenausbau und im Möbelbau sowie als Brennholz zum Einsatz. Allgemein kann Eichenholz überall dort eingesetzt werden, wo ein festes, hartes und dauerhaftes Holz vonnöten ist, weshalb viele Fundamente von historischen Bauwerken aus Eichenholzpfählen bestehen.

  • Laubbaumarten

Andere wichtige Laubbaumarten in deutschen Wäldern sind Esche, Ahorn, Ulme, Hainbuche, Pappel, Weide, Erle, Linde, Kastanie, Nussbaum sowie Obstbäume wie beispielsweise Kirsche, Vogelbeere oder Wildapfel.

  • Nadelbaumarten

Zu den weiteren bedeutenden Nadelbaumarten gehören die Lärche, die Tanne, die Douglasie sowie die Strobe.

Der Wald im Klimawandel – Aufforstung:

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