Holzschutz Eiche

Holzschutz für Eiche 

Die legendäre Überlebensfähigkeit von der Eiche, die bis zu 30 Generationen überstehen können, haben leider häufig zu dem Irrglauben geführt, das Eichenholz so Wiederstandsfähig ist, das es eigentlich keinen Holzschutz dafür braucht. Allerdings gilt die Langlebigkeit von 1000 Jahren oder mehr eigentlich eher für die lebenden Bäume und nicht für das, daraus gewonnene Holz.

Trotzdem gehört das Eichenholz zu den Resistentesten Eichenhölzern Europas und ist als Bau- und Möbelholz sehr beliebt. Wenn man jedoch bedenkt, dass es sehr viele Jahrzente dauert, bis das Eichenholz „geerntet“ werden kann, kann man echtes Eichenholz sicher nicht für ein ganzes Holzhaus verwenden oder sich ohne weiteres Eichendielen als Fußboden im Wohnzimmer leisten. Deshalb findet man das Eichenholz bis heute meist in edleren Möbelstücken. 

Holzschutz für ein Pavillion

Wird ein Pflock aus Eichenholz in einen gewöhnlichen Ackerboden gesteckt, so kann es da bis zu 20 Jahre halten. Allerdings wird diese Zeit doch sehr verkürzt, wenn sich Pilze in dem Holz festsetzen. Dann verfaulen, die Holzpfähle natürlich viel schneller.

Wer zum Beispiel einen Pavillon aus Eichenholz in seinem Garten haben möchte, sollte deshalb vor allem daran denken, auch einen guten Fundamentboden mit ausreichendem Feuchtigkeitsschutz im Boden anzulegen. Der besondere Eigenschutz der Eiche liegt darin, dass sich in ihrem Kern sehr viel Gerbsäure angesammelt hat, die als ein natürlicher Holzschutz wirkt.

Allerdings findet man diesen Holzschutz  nur im inneren eines Baumstammes. Die äußeren  3 – 5 Jahresringe, die noch Saft für die Äste, Eicheln und Blätter transportieren, haben diesen Schutz noch nicht. Zum Vergleich, innerhalb von 3 bis 5 Jahren kann man durchaus schon mal eine Fichte ernten, weil sie dann groß genug ist um abgeholzt zu werden. Da das Holz der Eiche nur sehr selten von Holzwürmern befallen wird, braucht man in der Regel auch keine gefährlichen Biozide um das Holz zu schüzten. Insgesamt ist ein guter Feuchtigkeitsschutz und der Gerbsäuregehalt viel wichtiger, um das Holz möglichst lange zu erhalten.

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