6 gute Gründe für einen Einbauschrank

6 gute Gründe für einen Einbauschrank

Im englischsprachigen Raum und vielen anderen Ländern zählen Einbauschränke zur Standard-Ausstattung in Wohnungen. In der einfachsten Version bildet eine Nische die Basis. In der Nische sind Regalböden als Ablage und eine Kleiderstange montiert, eine Tür verschließt die Nische und wird zur Front des Einbauschranks.

6 gute Gründe für einen Einbauschrank

Wer einmal in den Genuss von Einbauschränken gekommen ist, möchte sie nicht mehr missen. Doch insgesamt hat der Einbauschrank hierzulande einen schweren Stand. So richtig durchsetzen konnte er sich nie. Dabei gibt es einige gute Gründe, die klar für den Einbauschrank sprechen.

Wir nennen sechs davon!:

  1. Ein Einbauschrank schafft sehr viel Stauraum.

Ein Einbauschrank nutzt den vorhandenen Raum optimal aus. Auf Maß gefertigt, kann er sich von Wand zu Wand spannen und vom Boden bis zur Decke reichen. Auf diese Weise ergibt sich enorm viel Stauraum hinter den Türen.

Gleichzeitig ist die Fläche geschlossen. Anders als bei herkömmlichen Schränken bleiben keine kleinen Nischen oder Spalten übrig, in die bestenfalls noch ein Bügelbrett passt.

Die Gegenstände im Schrank verschwinden aus dem Blickfeld und sind vor Staub geschützt. Und auch neben, unter und hinter dem Einbauschrank sammelt sich kein Schmutz an, der bei einem freistehenden Schrank nur durch Wegrücken beseitigt werden könnte.

  1. Ein Einbauschrank passt sich an.

Die Umgebung gibt vor, wie der Einbauschrank integriert werden kann. Vor allem in schwierigen Ecken und ungünstigen Bereichen wie zum Beispiel in einer Dachschräge oder unter einer Treppe kann ein maßgefertigter Einbauschrank eine optimale Lösung sein.

Durch ihn geht nämlich kein wertvoller Stauraum verloren. Aber auch die Flächen in kleinen Nischen oder zwischen Wandvorsprüngen können durch einen Einbauschrank geschickt ausgenutzt werden.

Während sich der Einbauschrank also an die örtlichen Gegebenheiten anpasst, passt sich sein Innenleben an die Bedürfnisse des Nutzers an. Je nachdem, in welchen Raum der Schrank eingebaut wird und was darin untergebracht werden soll, kann er mit Kleiderstangen, Regalböden, Fächern oder Schubladen ausgestattet werden. In der Küche können sogar Elektrogeräte ihren Platz darin finden.

  1. Ein Einbauschrank schafft Platz.

Da sich ein Einbauschrank direkt an die Wand anschmiegt oder in eine Nische einfügt, gibt er im Zimmer Platz frei. Denn durch den gewonnenen Stauraum sind weitere Schränke, Kommoden, Regale und andere Aufbewahrungsmöglichkeiten überflüssig.

Die Fläche kann so für beispielsweise ein gemütliches Sofa oder ein größeres Bett genutzt werden. Vor allem kleine Räume profitieren von dieser effektiven Ausnutzung der begrenzten Fläche.

Außerdem bringt der Einbauschrank auf diese Weise Ruhe in den Raum und lässt ihn größer wirken. Denn alle vorhandenen, benötigten oder gewünschten Gegenstände können untergebracht werden, ohne dass das Zimmer komplett zugestellt ist oder überladen wirkt.

  1. Ein Einbauschrank ist unauffällig.

Sind die Türen genauso gestaltet wie die Wände, ist der Einbauschrank in geschlossenem Zustand kaum zu sehen. Obwohl jede Menge Stauraum vorhanden ist, wird die Optik des Zimmers also nicht beeinträchtigt.

Allerdings muss sich ein Einbauschrank natürlich nicht verstecken. Wer möchte, kann die Türen bunt lackieren, mit einer Mustertapete bekleben oder aus einem ansprechenden Holz wählen, um so einen chicen Akzent zu setzen und den Blick gezielt auf diese Fläche zu lenken.

  1. Ein Einbauschrank kann zur Wand werden.

Wenn der Schallschutz nur eine untergeordnete Rolle spielt, kann der Einbauschrank auch als Raumteiler dienen. Im Schlafzimmer beispielsweise kann ein Einbauschrank so aufgestellt werden, dass er den Schlafbereich und den Ankleidebereich voneinander abtrennt.

Anstelle einer einfachen Zwischenwand ist der Schrank dann Raumtrennung und Stauraum in einem.

Auch in einem kleinen Badezimmer kann eine Zwischenwand mit integriertem Einbauschrank eine gute Lösung sein. Denn die Zwischenwand trennt zum Beispiel die Toilette von den anderen Bereichen ab und der eingebaute Schrank ersetzt Möbel, die sonst nur Platz weggenehmen würden.

  1. Ein Einbauschrank kann eine kostengünstige Lösung sein.

Ein einfacher Einbauschrank, der nur aus ein paar Ablagen und den Türen davor besteht, ist nicht besonders aufwändig. Selbst dann nicht, wenn die einzelnen Elemente auf Maß zugeschnitten werden müssen.

Mit etwas handwerklichem Geschick kann der Heimwerker einen Einbauschrank zudem auch selbst bauen. Im Vergleich dazu können die Kosten für einen freistehenden Schrank in einer ähnlichen Größe deutlich höher sein.

Natürlich sind auch beim Einbauschrank die Grenzen nach oben offen. Türen aus besonders hochwertigem Holz, elektronisch gesteuerte Auszüge oder eine integrierte Beleuchtung erhöhen den Preis.

Und der große Minuspunkt ist, dass der Bewohner einen Einbauschrank nicht mitnehmen kann, wenn er irgendwann umzieht. Trotzdem lohnt es sich, auch Einbauschränke bei der Einrichtung zumindest in Betracht zu ziehen.

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Markus Scheuer, 47 Jahre, Tischlermeister, Mario Schwab, 36 Jahre, Holzmechaniker und Timor Arksol, 43 Jahre, Inhaber Holzhandel, sowie Christian Gülcan, Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenswertes zum Rohstoff Holz, sowie Anleitungen, Tipps und Ratgeber für die Holzbearbeitung.

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