Die Holzschutz Lasuren
Unter Lasuren versteht man alle durchsichtigen oder auch „durchscheinenden“ Lösungen, die nicht nur für den Holzschutz, sondern auch für Keramikarbeiten oder Malereien verwendet werden. Für die Malereien gibt es da ein prima Beispiel. Wer im Kunstunterricht aufgepasst hat, wird sicher gehört haben, dass man mit ordinärem Haarspray, Zeichnungen und Bilder besser vor dem Verblassen und Verschmieren schützen kann.
Beim Holzschutz ist es etwas anderst. Hier sind Lasuren meist chemische Erzeugnisse, die dazu noch viele Lösungsmittel enthalten. Weil man diese Lösungsmittel vor allem bei den so genannten „Dünnschichtlasuren“ auch riecht und diese auch noch als gesundheitsschädlich gelten, werden sie immer seltener verwendet.
Lasuren wirken wie Lack
Werden diese Dünnschichtlasuren zum Beispiel auf der Terrasse oder am Gartenzaun verwendet, muss dazu auch noch regelmäßig „nachgestrichen“ werden. Denn eine Dünnschichtlasur verwittert relativ schnell, wenn sie Wind und Regen ausgesetzt ist. Der Vorteil dieser Lasuren ist aber, dass sie tiefer in das Holz eindringen und das Material mit einer Imprägnierung auch von innen schützen.
Wenn es eine Dünnschichtlasur gibt, dann muss es ja als Gegenstück auch eine Dickschichtlasur geben. Diese Lasuren wirken ähnlich wie ein Lack. Also sie dringen nicht in das Holz ein, sie versiegeln nur die Oberfläche und schützen Holz also auf diese Weise. Trotzdem haben sie einige Nachteile, wie die Dünnschichtlasur. Farbige Dickschichtlasuren, bleichen genauso schnell aus wie bei der Dünnschichtlasur.
Lasuren zum imprägnieren
Dazu kommt noch, dass diese Lasuren auch nicht lange halten, sondern auch relativ schnell absplittern. Damit hat man dann immer mal wieder Löcher im „Streichobjekt“ und beim „Nachbessern“ bleiben auch noch spuren. Besonders gleichmäßig, kann man dann die Arbeit nicht auf Dauer halten. Es sei denn, man schleift den ganzen Zaun ab, bevor man in neu lasiert. Mittlerweile gibt es auch Lasuren, die „beides“ können. Also imprägnieren und isolieren, allerdings kann man wegen der vergleichsweise geringen Haltbarkeit eher nur für „Innenobjekte“ empfehlen, wenn das Holz wirklich effektiv geschützt werden soll.
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