Holzbearbeitung Buche

Holzbearbeitung der Buche 

Wer Buchenholz in seinen Möbeln oder Bauprojekten verwenden will, wird in Europa hauptsächlich auf die Rotbuche oder die Orientbuche stoßen. Allerdings gibt es in den so genannten „gemäßigten Zonen“ insgesamt 11 Arten der Buche. Dieser Baum ist ein Laubholz, das seine Blätter nur im Sommer trägt. Obwohl Laubhölzer bei der Witterung meist etwas stabiler sind als die Nadelhölzer, so ist die Buche doch nicht für die Holzbearbeitung in den Außenbereichen geeignet. Aber außer der Holzbearbeitung kann die Buche noch mehr „Material“ für die Menschen liefern.

Die Bucheckern sind die Früchte des Baumes, aus denen auch ein Öl gewonnen werden kann. Wie alle Laubhölzer, kann das Buchenholz aber auch einen sehr ordentlichen Brennwert vorweisen. Damit hat sie sich auch schon in den alternativen Energien als Lieferant angemeldet.

Die Buche im Möbelbau und für Pellets 

Wer mit Pellets oder einem Kamin heizt, wird sicher auch bei vielen „Brennstofflieferanten“ auf Buchenholz-Produkte stoßen. Im Möbelbau ist die Buche aber auch wegen seiner rötlichen Farbe sehr beliebt. Während man in naturbelassenem Buchenholz höchstens im Kern eine rötliche Färbung findet, so kann man doch mit dem „anfeuern“ oder mit der Behandlung von öligen Versiegelungen, die rötliche Farbe verstärken.

Die Buche hat für gewöhnlich auch nur eine glatte graue Rinde. Das sich bei diesem Baum mal eine echte Borke bildet, ist sehr selten und kommt auch nur bei besonders alten Buchen vor. Insgesamt wächst diese Baumart am liebsten in ausgewogenen Gebieten.

Also es darf nicht zu trocken sein aber auch überflutete Wiesen sind dafür nicht wirklich geeignet. Im Winter werfen sie sehr viele Blätter ab, mit denen sie die Tiere des Waldes „ernähren“. Deshalb wird dieser Baum auch „Mutter des Waldes“ genannt. Anderst als die meisten anderen Baumarten, wächst dieser Baum sein ganzes Leben lang. Bei einer natürlichen „Lebenserwartung“ von 250 Jahren, wundert es also nicht dass diese Bäume 30 – 40 m hoch wachsen.

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